Diese Anleitung führt Sie von der Registrierung bis zum vollständigen Multichannel-Betrieb – Modul für Modul, in klaren Schritten. Springen Sie über das Inhaltsverzeichnis direkt zum passenden Kapitel.
Der Prozess auf einen Blick
So richten Sie Ihren Mandanten in wenigen Minuten ein.
Öffnen Sie „Kostenlos testen", geben Sie Firmenname, E-Mail und Passwort ein. Ihr eigener, isolierter Mandant (Schema-per-Tenant) wird automatisch angelegt und Sie sind sofort eingeloggt.
Unter Einstellungen → Firma tragen Sie Name, Anschrift, USt-IdNr. und Logo ein. Diese Daten erscheinen auf Rechnungen und Belegen.
Ein „Hauptlager" wird automatisch erstellt. Weitere Lager legen Sie unter Lagerbestand an.
Unter Einstellungen → Benutzer legen Sie Kolleginnen und Kollegen an und vergeben granulare Modul-Rechte.
Legen Sie Ihren Produktkatalog an – manuell, per CSV-Import oder aus Ihrer bisherigen Warenwirtschaft.
Unter Artikel (PIM) → „Anlegen" erfassen Sie Bezeichnung, SKU, Preis, MwSt, Bestand, EAN und Einkaufspreis. Optional: HS-Code/Ursprungsland für Zoll und Streckengeschäft.
Erzeugen Sie zu einem Vater-Artikel Varianten (z. B. Farbe/Größe) oder definieren Sie Stücklisten für Set-Artikel inkl. Fertigung.
Hinterlegen Sie Mengenstaffeln und Kundengruppenpreise – sie greifen automatisch im Auftrag.
Im PIM legen Sie unter „Preisvereinbarungen" einen Fest- oder Rabattpreis für einen einzelnen Kunden oder eine Kundengruppe fest, auf Wunsch befristet. Er gilt vor Staffel und Gruppenrabatt und wird im Auftrag mit Begründung angezeigt.
Über „Übersetzungen" hinterlegen Sie Artikelname und Beschreibung in weiteren Sprachen. Sie erscheinen auf Beleg und im Shop, sobald die Sprache gewählt ist; ohne Übersetzung bleibt der Originaltext stehen.
Über Import/Export laden Sie Artikel und Kunden per CSV hoch oder übernehmen Ihren Bestand aus einer bestehenden Warenwirtschaft.
Der komplette Verkaufsprozess inkl. Gutschein und GoBD-Rechnung.
Unter Aufträge → „Neuer Auftrag" wählen Sie Kunde und Positionen. Der verfügbare Bestand wird automatisch reserviert.
Geben Sie im Auftragsdialog einen Gutschein-Code ein – der Nachlass wird sofort berechnet.
Per Klick erstellen Sie eine GoBD-konforme Rechnung mit lückenloser Nummer als PDF. Layout und Fußtext passen Sie unter Einstellungen → Vorlagen an; dort schalten Sie auch die hybride ZUGFeRD-Ausgabe ein.
In der Rechnungsübersicht führt „Offene Posten" alle unbezahlten Rechnungen mit Fälligkeit und Skontostand. Teilzahlungen werden einzeln erfasst; der Stand ergibt sich immer aus ihnen.
Im Zahlungsabgleich importieren Sie Kontoauszüge (CAMT/MT940) oder Zahlungsanbieter und gleichen offene Posten automatisch ab.
Bestände führen, kommissionieren, versenden und bewerten.
Vereinnahmen Sie Lieferantenbestellungen im Bestellwesen. Jeder Eingang legt eine FIFO-Kostenschicht mit dem Einkaufspreis an.
Erzeugen Sie Picklisten (WMS), kommissionieren Sie und buchen Sie beim Packen den Bestand ab.
Unter Versand wählen Sie den Carrier (DHL/DPD/Hermes/GLS/UPS) oder lassen die Versandregel automatisch entscheiden. Reservierungen werden beim Versand freigegeben.
Für Sendungen außerhalb der EU erzeugen Sie CN22/CN23 direkt als PDF.
Unter Berichte sehen Sie den FIFO-Lagerwert (Einkaufsbasis) und den Wareneinsatz je Artikel.
Im Einkauf zeigt „Bestellvorschläge", was ausgeht: verfügbarer Bestand abzüglich Reservierungen, bereits bestellte Ware, tatsächlicher Verbrauch und die Lieferzeit des Lieferanten. Aus der Auswahl entsteht je Lieferant eine Bestellung als Entwurf.
Jeder handelsübliche USB- oder Bluetooth-Handscanner mit Tastatur-Emulation funktioniert ohne Treiber und ohne bestimmte Marke: er tippt den Code und bestätigt mit Enter. Voraussetzung ist, dass am Artikel die EAN gepflegt ist (Artikelmaske oder CSV-Import). Gescannt werden kann in der Artikelsuche, im Wareneingang und an der Kasse. Eigene Etiketten drucken Sie im PIM über „Etikett drucken" (Code 39, DIN-A4-Bogen).
Bestellungen automatisch importieren und Bestände synchronisieren.
Unter Kanäle hinterlegen Sie die Zugangsdaten für Amazon, eBay, Kaufland, OTTO, Zalando, Shopware, WooCommerce oder Shopify.
Mit „Test" prüfen Sie die Zugangsdaten. Ohne Schlüssel meldet das System ehrlich „nicht konfiguriert".
Der Scheduler zieht Bestellungen automatisch; alternativ starten Sie die Synchronisation manuell.
Aktualisierte Lagerbestände werden an die angebundenen Kanäle zurückgemeldet.
Direkt unter diesem Kapitel finden Sie für jedes Shop-System eine bebilderte Anleitung: wo im Backend der Zugang entsteht, welchen Klickpfad Sie gehen und welcher Schlüssel in welches Feld gehört.
Schlüssel holen: WordPress-Adminbereich Ihres Shops
1. Im Shop den Zugang anlegen
2. Dort den Schlüssel erzeugen
Wichtig: Beide Werte erscheinen nur auf dieser einen Seite. Verlassen Sie sie erst, wenn beide kopiert sind.
3. Schlüssel in Quell-Code eintragen
4. Diese Felder erwartet das Panel
5. Verbinden und prüfen
Speichern, dann Test drücken: Quell-Code ruft den Anbieter wirklich auf. Fehlt ein Schlüssel, sagt das System es deutlich, statt eine Verbindung vorzutäuschen. Danach holt Sync die Bestellungen; über Bestand pushen gehen Lagerbestände zurück an den Kanal.
Zu beachten: Berechtigung „Lesen/Schreiben" wählen — sonst lassen sich Bestände nicht zurückmelden. Der Secret wird nur einmal angezeigt.
Schlüssel holen: Shopify-Adminbereich
1. Im Shop den Zugang anlegen
2. Dort den Schlüssel erzeugen
Wichtig: Das Token wird nach der Installation genau einmal angezeigt („Token anzeigen"). Danach lässt es sich nur noch neu erzeugen.
3. Schlüssel in Quell-Code eintragen
4. Diese Felder erwartet das Panel
5. Verbinden und prüfen
Speichern, dann Test drücken: Quell-Code ruft den Anbieter wirklich auf. Fehlt ein Schlüssel, sagt das System es deutlich, statt eine Verbindung vorzutäuschen. Danach holt Sync die Bestellungen; über Bestand pushen gehen Lagerbestände zurück an den Kanal.
Zu beachten: Beim Anlegen die Leserechte für Bestellungen und Produkte setzen (read_orders, read_products). Das Token beginnt mit shpat_ und erscheint nur einmal.
Schlüssel holen: Shopware-Administration
1. Im Shop den Zugang anlegen
2. Dort den Schlüssel erzeugen
Wichtig: Der Secret-Key wird nur beim Anlegen gezeigt.
3. Schlüssel in Quell-Code eintragen
4. Diese Felder erwartet das Panel
5. Verbinden und prüfen
Speichern, dann Test drücken: Quell-Code ruft den Anbieter wirklich auf. Fehlt ein Schlüssel, sagt das System es deutlich, statt eine Verbindung vorzutäuschen. Danach holt Sync die Bestellungen; über Bestand pushen gehen Lagerbestände zurück an den Kanal.
Zu beachten: Die Integration braucht die Rolle „Administrator" oder eigene Rechte für Bestellungen und Produkte.
Schlüssel holen: Amazon Seller Central
1. Im Shop den Zugang anlegen
2. Dort den Schlüssel erzeugen
Wichtig: Client ID und Secret stehen in den App-Einstellungen; der Refresh-Token entsteht erst beim Autorisieren und wird einmal angezeigt.
3. Schlüssel in Quell-Code eintragen
4. Diese Felder erwartet das Panel
5. Verbinden und prüfen
Speichern, dann Test drücken: Quell-Code ruft den Anbieter wirklich auf. Fehlt ein Schlüssel, sagt das System es deutlich, statt eine Verbindung vorzutäuschen. Danach holt Sync die Bestellungen; über Bestand pushen gehen Lagerbestände zurück an den Kanal.
Zu beachten: Der Refresh-Token entsteht bei der Autorisierung Ihrer App im Seller Central und läuft nicht ab.
Schlüssel holen: eBay Developer Program
1. Im Shop den Zugang anlegen
2. Dort den Schlüssel erzeugen
Wichtig: Der Refresh-Token entsteht über „Get a User Token" nach der eBay-Anmeldung — nicht mit dem Application-Token verwechseln.
3. Schlüssel in Quell-Code eintragen
4. Diese Felder erwartet das Panel
5. Verbinden und prüfen
Speichern, dann Test drücken: Quell-Code ruft den Anbieter wirklich auf. Fehlt ein Schlüssel, sagt das System es deutlich, statt eine Verbindung vorzutäuschen. Danach holt Sync die Bestellungen; über Bestand pushen gehen Lagerbestände zurück an den Kanal.
Schlüssel holen: Kaufland Seller Portal
1. Im Shop den Zugang anlegen
2. Dort den Schlüssel erzeugen
Wichtig: Kaufland signiert jede Anfrage mit dem Secret-Key — er wird nur einmal angezeigt.
3. Schlüssel in Quell-Code eintragen
4. Diese Felder erwartet das Panel
5. Verbinden und prüfen
Speichern, dann Test drücken: Quell-Code ruft den Anbieter wirklich auf. Fehlt ein Schlüssel, sagt das System es deutlich, statt eine Verbindung vorzutäuschen. Danach holt Sync die Bestellungen; über Bestand pushen gehen Lagerbestände zurück an den Kanal.
Schlüssel holen: OTTO Partner Connect
1. Im Shop den Zugang anlegen
2. Dort den Schlüssel erzeugen
Wichtig: Es handelt sich um einen eigenen technischen Benutzer, nicht um Ihren persönlichen Portal-Login.
3. Schlüssel in Quell-Code eintragen
4. Diese Felder erwartet das Panel
5. Verbinden und prüfen
Speichern, dann Test drücken: Quell-Code ruft den Anbieter wirklich auf. Fehlt ein Schlüssel, sagt das System es deutlich, statt eine Verbindung vorzutäuschen. Danach holt Sync die Bestellungen; über Bestand pushen gehen Lagerbestände zurück an den Kanal.
Schlüssel holen: Zalando zDirect Partnerportal
1. Im Shop den Zugang anlegen
2. Dort den Schlüssel erzeugen
Wichtig: Die Merchant-ID steht nicht im Client-Dialog, sondern im Partnerportal unter den Stammdaten.
3. Schlüssel in Quell-Code eintragen
4. Diese Felder erwartet das Panel
5. Verbinden und prüfen
Speichern, dann Test drücken: Quell-Code ruft den Anbieter wirklich auf. Fehlt ein Schlüssel, sagt das System es deutlich, statt eine Verbindung vorzutäuschen. Danach holt Sync die Bestellungen; über Bestand pushen gehen Lagerbestände zurück an den Kanal.
Zu beachten: Ohne Merchant-ID lehnt zDirect jede Anfrage ab — sie steht im Partnerportal unter den Stammdaten.
Schlüssel holen: Ihr eigener Shop / Ihre Software
1. Im Shop den Zugang anlegen
2. Dort den Schlüssel erzeugen
Wichtig: Dieser Schlüssel entsteht bei uns und wird in Ihren Shop eingetragen — als Kopfzeile X-Shop-Key bei jeder Anfrage.
3. Schlüssel in Quell-Code eintragen
4. Diese Felder erwartet das Panel
5. Verbinden und prüfen
Speichern, dann Test drücken: Quell-Code ruft den Anbieter wirklich auf. Fehlt ein Schlüssel, sagt das System es deutlich, statt eine Verbindung vorzutäuschen. Danach holt Sync die Bestellungen; über Bestand pushen gehen Lagerbestände zurück an den Kanal.
Zu beachten: Hier läuft es andersherum: Der Schlüssel entsteht im ERP und wird in Ihren Shop eingetragen. Bestellungen schicken Sie an POST /api/shop/orders.
Sauber abrechnen und den Steuerberater anbinden.
Unter Einstellungen → Steuer aktivieren Sie OSS und pflegen länderabhängige USt-Sätze für EU-B2C.
Beim Kunden prüfen Sie die USt-IdNr. über VIES. Das Ergebnis wird mit Zeitpunkt festgehalten — ohne Bestätigung wird mit Umsatzsteuer fakturiert.
Erzeugen Sie den GoBD-konformen EXTF-Export (SKR03/04) für Ihren Steuerberater.
Unter Berichte finden Sie die Zusammenfassende Meldung je USt-IdNr. und die Intrastat-Versendung je Warennummer, jeweils als CSV. Abgegeben werden sie beim BZSt bzw. über IDEV — das Programm überträgt nichts.
Offene Posten sehen Sie in den Berichten; fällige Rechnungen mahnen Sie mehrstufig mit PDF.
Barverkauf direkt im Browser. Bitte den rechtlichen Rahmen beachten.
Die Kasse läuft im Browser auf PC, Notebook oder Tablet. Es wird kein bestimmtes Kassensystem und keine bestimmte Marke benötigt.
Handscanner mit Tastatur-Emulation anstecken (USB) oder koppeln (Bluetooth) — kein Treiber, keine Einrichtung. Der Scan landet im Suchfeld und der Artikel springt in den Warenkorb.
Der Kassenbon wird als PDF erzeugt und lässt sich auf jedem im Betriebssystem eingerichteten Drucker ausgeben, auch auf einem Bondrucker (58/80 mm).
Keine Anbindung an Kassenschubladen, EC-/Karten-Terminals oder Kundendisplays. Kartenzahlungen werden nur als Zahlungsart erfasst, nicht am Terminal ausgelöst.
Die Kasse besitzt KEINE zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) nach § 146a AO und erzeugt keinen DSFinV-K-Export. Für bargeldintensive Geschäfte mit Kassenpflicht ist sie damit nicht als Registrierkasse einsetzbar; für interne Verkäufe, Abholungen und Werksverkauf mit Belegausgabe ist sie geeignet.
Support, Workflows und Berechtigungen.
Im Servicedesk verwalten Sie Anfragen mit Status-Workflow, Verlauf und Zuweisung.
Unter Automatisierung legen Sie Regeln nach dem Muster Trigger → Bedingung → Aktion an (z. B. E-Mail bei Versand).
Vergeben Sie je Benutzer modulgenaue Rechte und blenden Sie Dashboard-Widgets individuell ein/aus.
Laden Sie unter Einstellungen → Datenschutz ein vollständiges Backup, exportieren Sie Daten (Art. 20) oder löschen Sie den Mandanten (Art. 17). Der Wiederherstellungstest spielt eine Sicherungsdatei wirklich ein und sagt Ihnen, ob sie sich zurückspielen lässt.
Testen Sie Quell-Code kostenlos. Zum Anlegen brauchen Sie Firmenname, E-Mail und ein Passwort — keine Zahlungsdaten.
Kostenlos testen