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Einkauf

Einkauf und Lieferanten — Bestellungen, Wareneingang und Streckengeschäft

  • Bestellung als Entwurf vorbereiten und später verbindlich auslösen
  • Wareneingang erhöht den Bestand und bildet die FIFO-Schicht für den Wareneinsatz
  • Streckengeschäft: der Lieferant liefert direkt, ohne eigenen Bestand

Beschaffung, die am Bestand hängt

Der Einkauf ist kein getrennter Vorgang: Eine Bestellung nennt Lieferant, Artikel, Menge und Einkaufspreis; beim Wareneingang steigt der Bestand im Lager und es entsteht eine Kostenschicht mit genau diesem Einkaufspreis. Diese Schicht bestimmt später den Wareneinsatz beim Verkauf. Für Artikel im Streckengeschäft wird beim Auftragseingang automatisch eine Lieferantenbestellung erzeugt — ohne dass die Ware je bei Ihnen liegt.

Was das im Alltag bedeutet

Lieferanten

Stammdaten mit Anschrift und Kontakt, Zuordnung zu Artikeln, Übersicht der Bestellungen je Lieferant.

Bestellungen

Positionen mit Menge und Einkaufspreis, Speichern als Entwurf oder verbindliches Auslösen, Status von Entwurf über bestellt bis vereinnahmt.

Wareneingang

Vereinnahmen bucht den Bestand ins Standardlager und legt die FIFO-Schicht an. Bei Artikeln mit Seriennummern oder Chargen werden die Einheiten dabei erfasst.

Streckengeschäft

Artikel als Streckenartikel mit Lieferant kennzeichnen: Beim Auftragseingang entsteht die Lieferantenbestellung automatisch, eine Bestandsreservierung entfällt.

Fragen und Antworten

Kann ich Bestellvorschläge bekommen?

Das System zeigt kritische Bestände über den Meldebestand je Artikel und über die Bestandsauswertung an; ein Workflow mit dem Auslöser „Bestand niedrig" kann darauf reagieren. Eine automatische Bedarfsrechnung über Absatzprognosen ist nicht enthalten.

Wie wirkt sich der Einkaufspreis aus?

Er bildet die Kostenschicht für den Wareneinsatz. Beim Verkauf wird die älteste Schicht zuerst verbraucht (FIFO); daraus ergeben sich Lagerwert und Wareneinsatz.

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